Ängste und Sorgen hochbegabter Kinder

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Den Gedankengängen unserer Kinder zu lauschen und sie tagtäglich in ihrer Entwicklung begleiten zu können ist ein großes Geschenk für uns Eltern.

Besonders bei hochbegabten Kindern sind wir oft erstaunt, wie sie bereits denken, was sie wie speichern und womit verknüpfen. Sie haben eine intrinsische Motivation zu lernen und es fällt ihnen häufig erstaunlich leicht, komplizierte Inhalte zu erfassen und weiter zu denken.

Allerdings ist diese Art komplex zu denken nicht immer nur ein Segen.

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Irgendwie anders ? Hochbegabung und erhöhte Sensitivität

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Vielleicht musstest du dir auch schon mal so etwas anhören, wie „Mensch, die ist aber empfindlich“, oder „Der stellt sich immer so an“, wenn es um die Reaktion deines Kindes in bestimmten Situationen ging, z.B., wenn ihr an einem Ort gewesen seid, an dem es besonders laut war, oder besonders eng, weil viele Menschen auf engem Raum zusammen waren, oder aber es herrschte ein starker Geruch, den dein Kind meinte unter keinen Umständen länger ertragen zu können. Auch kann dir aufgefallen sein, dass dein Kind schneller Schwingungen und Stimmungen wahr nimmt als andere, merkt, wenn ihm jemand nicht wohl gesonnen ist oder beginnt bei tragender Musik in der Kirche zu weinen. Auch der Umgang mit Veränderungen fällt vielen hochbegabten Kindern schwer und sie bleiben gerne bei den gewohnten Abläufen.

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Schlafverhalten bei Hochbegabung

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Im Internet und in der Literatur gibt es zahlreiche Listen, die mögliche Merkmale von Hochbegabung aufzeigen. Anhand dieser Merkmale lässt sich zwar nicht eindeutig sagen, ob ein Kind hochbegabt ist oder nicht, wohl aber können sie uns als Hinweis dienen, uns sensibilisieren und gegebenfalls dazu veranlassen, noch näher hinzuschauen und eine mögliche Hochbegabung diagnostisch abklären zu lassen.

Ein viel diskutiertes Merkmal ist das Schlafverhalten hochbegabter Kinder.

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Papa-a?….

An dieser Stelle möchte ich euch ein Gedicht zum Schmunzeln von Thomas Gsella vorstellen, in Vorbereitung auf meinen kommenden Blogbeitrag zum Thema „Schlafverhalten bei Hochbegabung“.

 

Papa-a?

Ja, mein Kind?

Wenn ihr mich zum Abend rüde

in mein Bett steckt, soll ich müde

und erschöpft sein und bin´s nicht;

wenn ich tausend Ängste kriege,

während ich im Dunkeln liege,

sehe ich: Bei euch brennt Licht.

Seid ihr nachts, ich frag ja bloß,

gerne angst- und kinderlos?

Augen zu jetzt!

aus:

Gsella, Thomas (2008). Papa-a? Ja, mein Kind?
Die letzten Fragen der Menschheit.
Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuchverlag.
ISBN 978-3-596-17894-0